PSD Nachtschwimmen des 1. FCN Schwimmen mit dem TSV Altenfurt

60 Minuten für Kinder und Jugendliche, 3:33 Stunden für Erwachsene

Der 1. FCN Schwimmen lud zusammen mit seinem Partnerverein TSV Altenfurt am Samstagabend (20. Oktober 2018) zum PSD Nachtschwimmen ins LangwasserBad ein. Rund 200 Schwimmerinnen und Schwimmer verschiedener Vereine und Trainingsgemeinschaften stellten sich der Herausforderung, in 1 Stunde (Kinder- und Jugendstaffeln) bzw. 3 Stunden und 33 Minuten (Erwachsenenteams und Einzelschwimmer) so viele Meter zu schwimmen wie es nur möglich war.

Pro Mannschaft durfte nur ein Schwimmer im Wasser sein und musste mindestens 50 Meter zurücklegen. Pro Team waren bis zu zwölf Schwimmer erlaubt. Bei ausgelassener Stimmung pflügten die Sportler durchs Wasser bis kurz vor 22 Uhr, als die Schwimmhalle verlassen werden musste.

Das nennt man ‚ordentlich anfeuern‘!

17.650 Meter schwammen die Kinder und Jugendlichen in 1 Stunde, 189.000 Meter die Erwachsenenstaffeln. Weit über 200km insgesamt!

Für viele der kleinen Kinder war es der erste Wettkampf (sie durften auch Brust statt Kraul schwimmen), und es war auch in der Gemeinschaft einer Staffel viel schöner, denn der Druck war da wesentlich geringer.
Der TSV Ansbach schickte seine jüngste Schwimmerin als Startschwimmerin los und so lernten die ganz Kleinen mit Druck umzugehen. Jedes Kind erhielt eine Medaille für die Teilnahme und die Kinder und Eltern waren überglücklich. Die Musik in der Halle ließ die Kinder strahlen und wippen, die Bewegung senkte die Nervosität. Auch unsere Waffeln kamen bei den Kindern super an – die Waffel für das Kind, den Kaffee für die Mama, es war ein gelungenes Angebot 😊

Die Erwachsenen standen dem Ganzen in keiner Art und Weise nach. Sie rockten die Halle und es war überwältigend, mit welcher Begeisterung und welchem Applaus die Teams bei der Urkundenübergabe von wirklich allen Anwesenden für ihre Teamleistungen und die Einzelleistung (Lena Welsch) frenetisch gefeiert wurden.
Lena Welsch von Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte teilte sich die Bahn mit ihren Kollegen vom Team BVSV Nürnberg e.V., und beide wuchsen über ihre körperliche Leistungsgrenze hinaus:
Lena schwamm sagenhafte 8.175 Meter fast nur aus den Armen, bevor sie das Becken vollkommen erschöpft, aber mit einem glücklichen Lächeln verließ. Inklusion wurde hier quasi „geschwommen“. Lena hat eine Spastik, die die Beine und etwas schwächer die Arme betrifft. Letztes Jahr lag sie noch bei 5.800 Metern – Lena hat bei der Siegerehrung den größten Applaus von allen Schwimmern und Publikum erhalten, unsere Siegerin der Herzen!
Nebenbei erwähnt: auch in den Mannschaften gab es echte Inklusion, so hatten die Pink Hot Chilli Peppers eine stark sehbehinderten Schwimmer im Team.

Lena Queen of Hearts

Die Vielfalt der Mannschaften war auch in den Teamnamen zu erkennen:
Project Pottwal, BFN GAL18 (die Feuerwehr halt 😉, Leider Geil oder Montagsschwimmer. Es ging ums Team, es ging um die Gemeinschaft, es ging um die sportliche Herausforderung – Freude und Spaß am sportlichen Schwimmen.

Diese Veranstaltung in dieser Qualität und Größe wäre nicht zu stemmen gewesen, wenn wir nicht massive Unterstützung gehabt hätten. Unser Dank gilt:

–  den Sponsoren PSD Bank Nürnberg und der Hausverwaltung Meixner

–  den vielen fleißigen Händen unser Ehrenamtlichen, die Tische und Bänke trugen, Strichlisten führten, Wendebleche ein- und ausbauten, am Eingang die Teilnehmer empfingen und die Technik vom Beamer bis zum Mikrofon zum Laufen gebracht haben

–  Ursi und Katrin, die unsere Teilnehmer, das Schiedsgericht und deren Fanbase mit Waffeln, Bretzeln, Müsliriegeln und Getränken versorgten

–  Cosima Engel, die perfekt durch den Abend moderiert hat

–  dem Personal von NürnbergBad gilt wie bei jeder unserer Veranstaltungen unser Dank, weil wir immer sehr gut zusammenarbeiten.

Hier noch noch viele schöne Eindrücke von diesem großartigen Abend: