Al - le Jah - re wie – der
Veitsbad Eisschwimm-Cup in Veitsbronn
Nein, wir sind hier nicht in der Schleife bei Weihnachtsliedern stehen geblieben. Vielmehr geht es um ein Event im Januar, genauer gesagt den Veitsbad Cup, einem Eisschwimm-Wettkampf. Hier könnte man weitersingen „kommt der FCN – zum Veitsbad Cup“. Denn bereits zum dritten Mal in Folge kamen die Triathleten vom FCN nach Veitsbronn und verpassten damit keine Austragung!
Und nicht nur die lückenlose Teilnahme sei hier zu nennen sondern auch die exzellente Organisation und Vorbereitung jedes Jahr wieder durch das Veitsbad Team! Dieses Jahr gab es für das Austragungs-Team zudem die besondere Herausforderung durch zweistellige Minusgrade in den Nächten zuvor, weshalb das Becken von zentimeterdickem Eis befreit und immer wieder vor dem Zufrieren bewahrt werden musste. Das Ergebnis der harten Arbeit sah man an einem Hügel voller Eisplatten auf der Liegewiese!
Insgesamt waren vier Triathleten vom FCN vertreten, ergänzt durch Marc Rößler von den Schwimmern, der die 50m Freistil in Angriff nahm und nach 41,22 Sekunden als 4. in seiner AK anschlug.
Zum dritten Mal am Start über 50m Brust war Alice Schmidkunz. Schnelle 50m führten zum dritten Platz in der AK. Danach hieß es für sie warten auf die Freistil Staffel.
Auch dieses Jahr hatten wir einen Neuling am Start: Martin Joost, abgehärtet durch die Vorbereitung in seiner Eistonne, meldete sich gleich freiwillig zu drei Starts an. Einmal die 100m Freistil, 50m Brust und zudem unterstützte er noch die 4x50m Freistil Staffel, bei der kurzfristig ein Platz frei wurde.
Der Eisschwimm-Erfahrenste, Didi Gradel, steigerte sich wie letztes Jahr angekündigt bei der Distanz und so standen neben den gewohnten 100m und 50m Freistil sowie der Staffel zum ersten Mal die 200m Freistil an. Wie von einem ehemaligen deutschen Meister im Eisschwimmen zu erwarten, beendete er alle Läufe auf dem Podest. Und auch bei den 200m stieg er lachend aus dem Wasser. Stehen da nächstes Jahr die 250m an?
Ebenfalls gesteigert, aber nicht über die Distanz sondern der Anzahl der Läufe, ging Florian Kronberger bei den 100m Freistil, 50m Brust und als letzter Schwimmer in der 4x50m Freistil Staffel an den Start und konnte in den drei Läufen den Medaillen-Satz komplettieren.
Das letzte Event des Tages war dann die gemeinsam bestrittene 4x50m Freistil Staffel. Für die 200m brauchten die vier 2:35,02 Minuten, steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr und erreichten den Bronze-Rang.
Nun noch die Übersicht der tollen Einzel-Zeiten im kalten Wasser (<1°C):
50m Brust
Florian Kronberger: 00:43,25
Martin Joost: 00:43,83
Alice Schmidkunz: 00:53,07
50m Freistil
Didi Gradel: 00:37,81
Marc Rößler: 00:41,22
100m Freistil
Florian Kronberger: 01:14,95
Martin Joost: 01:24,58
Didi Gradel: 01:29,55
200m Freistil
Didi Gradel: 03:37,63